ORTHODONTICS MEETS RESTORATIVE DENTISTRY 2017

Interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Kieferorthopädie und prothetischer Zahnheilkunde – Kooperative Strategien, Behandlungsplanung und erfolgreiche Umsetzung in der Praxis

Die Anforderungen der Patienten hinsichtlich ästhetisch und funktionell optimaler zahnmedizinischer Versorgung werden zu Recht anspruchsvoller.
Verbesserte Arbeitsabläufe, Materialien und Algorithmen in der Zahnmedizin und Zahntechnik ermöglichen eine Versorgung der ­Patienten auf immer höherem Niveau. Digitale Verfahren haben in allen Bereichen der Medizin und Zahnmedizin eine revolutionäre Veränderung des Praxisalltages bewirkt.
Gleichzeitig ist eine Spezialisierung auf immer differenziertere Bereiche zu beobachten und führt zu fortschreitender Optimierung in der gesamten Zahnheilkunde.
In der Kieferorthopädie erfolgte eine Differenzierung speziell in der Orthodontie durch digi­tale Verfahren, die sowohl Einzug in die Multibrackettechnik, insbesondere aber in die Aligner Orthodontie hielten. Ähnliche Veränderungen bringt CAD/CAM in der Prothetik.
Durch die Herausbildung dieser neuen Behandlungsformen ist ein Spezialwissen entstanden, das die interdisziplinäre Orientierung und Kommunikation für die behandelnden Mediziner zu einer drängenden Herausforderung macht.
Der Kongress zeigt deshalb die Fortschritte und Arbeitsweisen der einzelnen Fachbereiche auf. Ein wesentlicher Aspekt ist jedoch die – aus interdisziplinärer Denkweise entstehende – Koordination der Fachdis­ziplinen untereinander. Je komplexer eine Therapie wird, desto notwendiger ist die vorbereitende und fachübergreifende Behandlungsplanung. Dazu bedarf es eines gegenseitigen Verständnisses und der gemeinsamen Definition der Behandlungsziele.
International renommierte Referenten aus der Wissenschaft und aus der Praxis zeigen anhand ausgesuchter Falldokumentationen, wie die Zusammenarbeit zwischen den Bereichen der Orthodontie und der restaurativen Zahnheilkunde erfolgreich gestaltet werden kann.
Der Kongress will so kommunikative Lücken schließen, die durch fehlende interdisziplinäre Kooperation entstehen können.

Internationale Referenten des Fachkongresses 2017

  • Prof. Dr. Dr. Ingrid Grunert, Innsbruck
  • Prof. Dr. Dr. Georg Meyer, Greifswald
  • Prof. Dr. Dr. Ulrich Meyer, Münster
  • Prof. Dr. Werner Schupp, Köln
  • Dr. Guiseppe Allais, Turin
  • Dr. Delfino Allais, Turin
  • Dr. Wolfgang Boisserée, Köln
  • Manfred Läkamp, Ostbevern
  • Dr. Björn Ludwig, Traben-Trabenbach
  • ZTM Max Meinzer, Ostbevern
  • Dr. Kenji Ojima, Tokyo
  • ZTM Sergej Pede, Ostbevern
  • Enrico Steger, Bozen
  • Dr. Michael Visse, Lingen